Trunzerhaus

Die Geschichte des Hafners- und Ziegeleiwesens im Hinteren Odenwald vom ausgehenden Mittelalter bis zum 20 Jahrhundert, ihren Produkten, der sog. Irdenware und der Ziegelherstellung sowie den Fayencen im näheren und weiteren Umfeld  werden zwei Räume im Erdgeschoss des Trunzerhauses gewidmet. Bemerkenswert sind der Brunnen und die sog. Brunnenstube, die einige Exponate zum Thema Wasserversorgung, Feuerlöschwesen und Wäschepflege präsentiert.

Joseph Martin KrausDas 1. Obergeschoss des Trunzerhauses ist als Joseph-Martin-Kraus-Gedenkstätte eingerichtet. Hier werden, dem Lebenslauf des Komponisten folgend, persönliche Erinnerungsgegenstände wie z. B. die goldene Taschenuhr und die Hofuniform, Kompositionen im Original bzw. Faksimile, Gemälde, Briefe usw. von Joseph Martin Kraus sowie zeitgenössisches Mobiliar gezeigt. Ein Raum ist seiner Schwester Marianne, Malerin und Hofdame beim Grafen von Erbach, gewidmet. Musikinstrumente, sowie seltene Notenausgaben, Früh- und Erstdrucke der privaten Musiksammlung Vleugels bieten die ideale Ergänzung. Ein reiches Notenarchiv, das einen Großteil der Werke von Kraus zumeist in Kopie oder als Mikrofilm bietet, ist ebenfalls im Trunzerhaus untergebracht.

WeißarchivDas 2. Obergeschoss beherbergt einen Ausstellungsraum mit Exponaten zum Thema Buchener Handwerk und Zünfte - Schreiner, Küfer, Schlosser, Schmied, Schumacher, Gerber, Schneider, Bäcker und Friseur. Ein weiterer Ausstellungsraum zeigt Exponate aus dem Atelier des ersten Buchener Fotografen Karl Weiß (1876-1956). Teile seiner Ateliereinrichtung sind ebenso im Original erhalten geblieben wie Fotoapparate und Vergrößerungsgeräte sowie vor allem über 11.000 Negativplatten, bzw. Originalabzüge