Montag, 21.08.2017
Zur Geschichte


Zur Geschichte



Zur Geschichte des Bezirksmuseums Buchen

2008

Verleihung des Prädikats “Schwerpunktmuseum für die spezielle Präsentation und Vermittlung der linearen Grenzziehung des Limes zwischen Walldürn und Haghof südlich von Welzheim“ durch die Deutsche Limeskommission.

2007

Beginn der Umgestaltung und Neukonzeption des Museums unter dem Aspekt unterschiedlicher Entwicklungen der Kulturgeschichte und Herrschaftsstrukturen im Übergangsbereich zwischen Buntsandstein-Odenwald und Muschelkalk-Bauland.  

2005

Umzug der Museumsverwaltung, der Werkstätten und der Nebenräume in das Belz'sche Haus. Damit verbinden sind umfangreiche Umgestaltungsmaßnahmen vor allem im Trunzerhaus und in der Zehntscheune. Beginn der Neukonzeption des gesamten Museums im Hinblick auf sein 100jähriges Bestehen im Jahre 2011.

1992

6. Mai: Eröffnung der Joseph-Martin-Kraus-Gedenkstätte und der Musiksammlung Vleugels im 1. Obergeschoss des Trunzerhauses in den ehemaligen Wohnräumen der Familie Kraus aus Anlass des 200. Todestages des deutsch-schwedischen Komponisten Joseph Martin Kraus (1756-1792).

1987

13. Mai: Nach Abschluss umfangreicher Sanierungsarbeiten am Trunzerhaus konnte dieses als drittes Gebäude im Areal der Amtskellerei vom Verein Bezirksmuseum Buchen bezogen werden. Hier wurden neben Ausstellungsräumen auch Magazin-, Werkstatt- und Fotolaborräume sowie das Geschäftszimmer eingerichtet

1981

Nachdem bereits in den Jahren 1925-1936 und 1966-1975 die heimatkundliche Zeitschrift "Der Wartturm" als Beilage zum "Buchener Volkblatt" bzw. zu den "Fränkischen Nachrichten" erschienen war, startete der Verein Bezirksmuseum Buchen nun die 3. Folge der Zeitschrift "Der Wartturm". Sie erscheint seither vierteljährlich im Selbstverlag des Vereins und wird den Vereinsmitgliedern kostenlos zugesandt.

1978

Nach dem Ausbau der Zehntscheune wurden Teile des Museums, vor allem die land- und hauswirtschaftliche Sammlung, die Glas-, Keramik- und Porzellansammlung sowie die Heimatbücherei "Zwischen Neckar und Main" dort untergebracht.

1967

20. Mai: Eine gründliche Sanierung des Steinernen Baues war notwendig geworden und nach einer langjährigen Renovierungsphase konnte das Museum wiedereröffnet werden. Die vielfältigen Aufgaben des Museums waren inzwischen so umfangreich geworden, dass sie von dem Museumskustos alleine nicht mehr wahrgenommen werden konnten. Ein Arbeitskreis, dessen Mitglieder sich auf die einzelnen Sammlungsgebiete spezialisiert hatten und diese eigenverantwortlich betreuen, bildete sich.

1947

18. September: Das Bezirksmuseum hatte den Zweiten Weltkrieg dank der verantwortungsbewussten Betreuung durch Karl Tschamber weitgehend unbeschadet überstanden und konnte wieder für die öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

1929

1. Juli: Wiedereröffnung des Museums nach dem Ausbau des Obergeschosses des Steinernen Baues nach mehrjähriger Umbauphase unter der Leitung des Direktors des Badischen Landesmuseums, Hans Rott, und Stadtbaudirektor Beichel aus Karlsruhe. Karl Trunzer konnte die Neueröffnung seines Museums nicht mehr erleben, er verstarb 1927.

1920

erschien das erste Heft der Schriftenreihe "Zwischen Neckar und Main - Heimatblätter des Bezirksmuseums Buchen". Bis zum Jahre 1939 zählte die Reihe achtzehn Veröffentlichungen. Seit 1972 wird die Schriftenreihe fortgeführt.

1915

20. Juni: Das Bezirksmuseum erhielt sein Domizil im Steinernen Bau im Areal der ehemaligen kurmainzischen Amtskellerei. Die neuen Museumsräume im Untergeschoss des Gebäudes, eingerichtet unter Mithilfe des Vorstandes des Karlsruher Kunstgewerbevereines, Professor Karl Hoffacker, wurden eröffnet.

1913

29. Juni: Der Verein wurde unter der Nummer 2 in das Vereinsregister eingetragen. Der Zweck des Vereins ist die Sammlung, wissenschaftliche Verwertung und Präsentation von Altertümern und historischen Denkmälern aller Art aus dem Gebiet zwischen Neckar und Main, die Pflege und Förderung örtlichen Brauchtums, der Kunst und die Auswertung von Archivbeständen. Der Verein will damit das Verständnis der heutigen Bevölkerung für die Kunst- und Naturdenkmäler und die geschichtliche Entwicklung unseres Raumes wecken und pflegen.

1911

13. Februar: Karl Trunzer verwirklichte seinen Plan, mit den Exponaten der Karlsruher Ausstellung in Buchen ein Bezirksmuseum einzurichten, nachdem die aus Buchen stammenden Exponate eine Zeitlang im Saal des Alten Rathauses der öffentlichkeit präsentiert worden waren. Bei der Gründungsversammlung im Hotel Prinz Carl schlossen sich 167 Mitglieder zum Verein Bezirksmuseum zusammen.

1910

Volkskunstausstellung in Karlsruhe aus Anlass der Silberhochzeit des badischen Großherzogpaares. Hauptlehrer Karl Trunzer sammelte für den Amtsbezirk Buchen Gegenstände verschiedener Art - einen ganzen Eisenbahnwaggon voll - und brachte sie nach Karlsruhe.

1863

Zusammenschluss von 46 Bürgern aus Buchen und näherer Umgebung zum Altertumsverein mit dem Ziel "Die Spuren und Denkmäler römischer Niederlassungen im Amtsbereich Buchen" aufzudecken, zu bewahren und zu beschreiben. Dieser Altertumsverein, der sich bald darauf wieder auflöste, kann als Vorläufer des Vereins Bezirksmuseum bezeichnet werden.

Bitte bewegen Sie mit der Maus den Schieberegler nach rechts und treten Sie die Reise in die Vergangenheit des Bezirksmuseums an.

 
Bezirksmuseum Buchen - Kellereistraße 25-29 - 74722 Buchen
Tel. (06281) 88 98 - eMail: info@bezirksmuseum.de