

| Steinerner Bau | ||
| Im Untergeschoss des Steinernen Baues finden sich die ersten Zeugnisse der Besiedlung unseres Raumes, insbesondere aus der Römerzeit, ein Lapidarium sowie Exponate zur Stadtgeschichte, u. a. die spätgotische Sandsteinkanzel aus der Stadtpfarrkirche St. Oswald bzw. den Buchener Blecker, die Symbolfigur der Buchener Fastnacht. | ||
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Im Zwischengeschoss befinden sich die Kinderspielzeugabteilung sowie stilvoll eingerichtete bäuerliche und bürgerliche Stuben. Die Wohnkultur des vorherigen Jahrhunderts, aufgezeigt an einigen interessanten, für den Odenwald typischen Baier-Schränken, sowie Kleidung und Odenwälder Tracht sind die Schwerpunkte in diesem Teil der Ausstellungsräume. |
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Das Obergeschoss wird derzeit entweder für Wechselausstellungen genutzt oder im Winterhalbjahr für die Präsentation eines Teiles der umfangreichen Gemälde- und Grafiksammlung. Schwerpunkte dieser Sammlung sind Werke der sogenannten Hollerbacher Malerkolonie (Wilhelm Guntermann, Arthur Grimm, Franz Wallischeck u. a.), Wilhelm Emelé, Ludwig Schwerin, Wilhelm Schnarrenberger, Anselm Kiefer. Der Große Saal mit seiner kleinen Hausorgel von 1760 (1 Manual, 4 Register) lädt zu Konzert-, bzw. Vortragsveranstaltungen ein. |
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| Trunzerhaus | ||
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Das 1. Obergeschoss des Trunzerhauses ist als Joseph-Martin-Kraus-Gedenkstätte eingerichtet. Hier werden, dem Lebenslauf des Komponisten folgend, persönliche Erinnerungsgegenstände wie z. B. die goldene Taschenuhr und die Hofuniform, Kompositionen im Original bzw. Faksimile, Gemälde, Briefe usw. von Joseph Martin Kraus sowie zeitgenössisches Mobiliar gezeigt. Ein Raum ist seiner Schwester Marianne, Malerin und Hofdame beim Grafen von Erbach, gewidmet. Musikinstrumente, sowie seltene Notenausgaben, Früh- und Erstdrucke der privaten Musiksammlung Vleugels bieten die ideale Ergänzung. Ein reiches Notenarchiv, das einen Großteil der Werke von Kraus zumeist in Kopie oder als Mikrofilm bietet, ist ebenfalls im Trunzerhaus untergebracht. | |
| Das 2. Obergeschoss beherbergt einen Ausstellungsraum mit Exponaten zum Thema Buchener Handwerk und Zünfte - Schreiner, Küfer, Schlosser, Schmied, Schumacher, Gerber, Schneider, Bäcker und Friseur. Eine Museumsküche aus der Zeit um 1920 wird in absehbarer Zeit eingerichtet. Ein weiterer Ausstellungsraum zeigt Exponate aus dem Atelier des ersten Buchener Fotografen Karl Weiß (1876-1956). Teile seiner Ateliereinrichtung sind ebenso im Original erhalten geblieben wie Fotoapparate und Vergrößerungsgeräte sowie vor allem über 11.000 Negativplatten, bzw. Originalabzüge. | ![]() |
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| Bemerkenswert sind der Brunnen im Erdgeschoss des Trunzerhauses und die sog. Brunnenstube, die einige Exponate zum Thema Wasserversorgung, Feuerlöschwesen und Wäschepflege präsentiert. | ||
| Neben den bereits erwähnten umfangreichen Sondersammlungen - J. M. Kraus-Sammlung und Fotosammlung Karl Weiß - ist im Trunzerhaus die Volksliedersammlung Albert Brosch untergebracht, die über 20.000 Volkslieder, u. a. aus dem fränkischen Raum, Reime, Sinnsprüche und Märchen enthält. (Diese Sammlung, sowie das Notenarchiv der Kraus-Sammlung und das Fotoplattenarchiv ist nur nach vorheriger Anmeldung zu besichtigen.) | ||
| Zehntscheune | ||
| Eine überaus reichhaltige, landeskundliche Bibliothek, die Heimatbücherei "Zwischen Neckar und Main" im 1. Obergeschoss der Zehntscheune steht den Mitgliedern des Vereins Bezirksmuseum für ihre Arbeit zur Verfügung. Sie umfasst über 6.000 Bände, die ältesten stammen bereits aus dem 16. Jahrhundert, und bietet reichhaltige Bestände zur Geschichte der Region. Aus einer Gelehrtenbibliothek hervorgegangen, wurde sie 1923 der Stadt Buchen übereignet mit der Maßgabe, sie dem Verein Bezirksmuseum zur Verfügung zu stellen, bzw. durch den Verein betreuen zu lassen. Die Bibliothek wird fortlaufend ergänzt durch orts- und regionalgeschichtliche Literatur, Zeitschriften und Periodika. Sie ist jeden Mittwoch von 19:30 bis 21 Uhr für Besucher geöffnet, darüber hinaus nur nach Voranmeldung. | ||
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